Ute Martens-Gabbe

Jochim-Sahling-Weg 21

22549 Hamburg

Telefon +49 40 800 10 499

info@utemartens.de

Vita

Ute Martens beim Malen mit Ölfarben

Ich bin 1964 in Hamburg geboren. Nach dem Abitur habe ich meine künstlerische Ausbildung zunächst 1984 in der Werkstatt für freie Malerei und Grafik bei Waltraut Kiessner begonnen. Danach studierte ich an der HAW Hamburg, Departement Design, und erwarb 1994 meinen Abschluss als Diplom Designerin mit der Fachrichtung Illustration. Zu meinen Professoren/innen zählten u. a. Otto Ruths, Tom Knoth, Almut Heise, Brigitte Thoma und Gero Flurschütz.

 

Bereits während des Studiums arbeitete ich als freie Illustratorin für Kinder- und Jugendbuchverlage und zeichnete viele Jahre lang für das Hamburger Abendblatt die Portraits der Rubrik „Menschlich gesehen“. Ebenso habe ich einige Jahre lang Farbe und Form, Fotografie und Aquarellmalerei als Dozentin an der Akademie JAK und der VHS unterrichtet. Nach dem Studium war ich als langjährige freie Produktdesignerin für Tchibo tätig.

Ute Martens Selbstportrait mit Pinseln

Schon meine angewandten Arbeiten und Illustrationen sind beständig vom Realismus und einem lebendigen Detailreichtum geprägt. Durch die Arbeit als realistisch arbeitende Illustratorin kann ich für meine Malerei daher auf solide handwerkliche Fähigkeiten zurückgreifen.

Das Narrative und die naturalistische Auffassung haben auch meine freischaffende Malerei stark geprägt, mit der ich mich heute in erster Linie künstlerisch auseinandersetze.

 

Ich nehme die Welt mit meinen Sinnen wahr, empfinde sie mit meinem Inneren, und setzte sie um in eine neue Realität. Mit meinen Augen, mit meinen Händen und durch eine Art inneren Filter entsteht meine Sicht der Dinge.

 

Realistische Malerei bedeutet für mich, nicht nur das Gesehene wiederzugeben. Es ist nicht nur ein „Abmalen“. Das Malen ist für mich ein sehr sinnlicher Vorgang, in dem ich nicht nur optisch und haptisch wahrnehme. Vielmehr spielen dabei auch Gedanken, Atmosphäre und Erinnerungen eine Rolle. Das Malen braucht außerordentliche Achtsamkeit und zugleich wird sie dadurch erst ermöglicht.

In meinen realistischen, gegenständlichen Bildern verwende ich einen malerisch lockereren Duktus. Beim Malen wechseln sich Zufall und Kontrolle, eine bewusst vorgenommene Steuerung des zufällig Entstandenen, ab. Details lasse ich freien und offenen Flächen gegenüber stehen. Häufig muss man bereits Geschaffenes wieder zerstören und neu aufbauen. Ich setzte gerne Licht und Schatten und entwickle dabei einen möglichst differenzierten Farbauftrag.

 

Das intensive Sehen und Wahrnehmen findet Ausdruck in kraftvollen Landschaftsbildern in Acryl oder Öl. Sie haben oft den nordischen Himmel, die Weite, die Nordsee, Hamburg, den Hafen und das etwas Herbe und Raue zum Thema. Diese Umsetzung und die Beschäftigung mit der Malerei bedeuten für mich Freiheit. Ich kann ausdrücken, wofür ich vielleicht keine Worte habe. Im Kontext mit Familienerinnerungen entstehen auch figürliche Szenen. Stillleben, oft scheinbar banale Alltagsgegenstände, gehören ebenso zum Spektrum meines Schaffens.

 

Viele Arbeiten entstehen meist als Leinwandbilder im Atelier nach Fotografien von selbst erlebten und bereits eigens für die spätere malerische Umsetzung festgehaltenen Motiven oder direkt nach Sicht vor Ort. Oft male ich in der Natur auch „en plein air“. Beim Malen über einen längeren Zeitraum draußen unter freiem Himmel verändern sich Licht, Objekte, Stimmung beständig im Laufe des Malvorgangs. Im Idealfall gelingt es einem, das alles in einem Bild einzufangen. Man sammelt quasi die Zeit, Atmosphäre und Veränderung ein.

 

Termine für eine Werkschau im Atelier sind nach Absprache jederzeit möglich. Ich nehme auch Auftragsarbeiten an. Schreiben Sie mir: